Adrian Merz ist aus Publikumssicht ein bunter Hund. Jahrelang war er als Kabarettist auf zahlreichen Bühnen in der Schweiz und in Deutschland unterwegs. Vielen ist er auch noch als humorvoller Moderator auf Radio Emme in Erinnerung. Daneben schreibt er bis heute unter dem Titel «Merzwürdig» satirische Kolumnen in der
Berner Zeitung.

Seit einigen Jahren misst er sich an Poetry Slams mit anderen Dichtern. Er gewann u.a. den Capital Slam in Bern und performte sich bei der 1. Poetry-Slam-Schweizermeisterschaft im Herbst 2010 in den Final.

Im Frühjahr 2011 feierte er im Kleintheater La Cappella in Bern Première mit seinem abendfüllenden Programm 'Dichtschädel', einem Brückenschlag zwischen Kabarett und Poetry Slam – und ist seither auf Bühnen der Deutschweiz damit anzutreffen.

Offizielle Webseite: www.adrianmerz.ch

biografie


 


Adrian Merz
| Slam Poet

Seit Adrian Merz Anfang der 1990er Jahre erstmals die damalige Kabarettschule „Cabavari“ betrat, hat ihn die Bühnenarbeit nicht mehr losgelassen. Verdingte er sich anfänglich als Pianist, begann er nur wenig später damit, eigene Texte zu schreiben, welche das „Cabavari Ensemble“ mit grossem Erfolg auf die Bühne brachte.

Das Ensemble schrumpfte mit der Zeit auf zunächst drei, später nur noch zwei Personen zusammen, was es natürlich unerlässlich machte, dass auch Adrian Merz seine Parts auf der Bühne übernahm. Dadurch entdeckte er sein „Rampensau-Gen“, seine Lust am Improvisieren. Als Teil des „Cabavari“ absolvierte er mehrere Hundert Auftritte in der Schweiz und in Deutschland.

Nach dieser Zeit „trainierte“ Adrian Merz sein geschliffenes Mundwerk weiter als Moderator bei Radio Emme. Ausserdem schrieb (und schreibt) er satirische Kolumnen für die Berner Zeitung BZ. Nicht wenige dieser Kolumnen schaffen es auch immer wieder in sein Bühnenprogramm, was der Aktualität des Programms natürlich sehr entgegenkommt.

Auch begann Adrian Merz, seine Texte durch den „Reimwolf“ zu drehen. Mit diesen schnell gereimten Kurztexten ist er seit 2007 regelmässig an Poetry Slams anzutreffen.

Heute hat er aus diesem Erfahrungsschatz und Textfundus das Programm „Dichtschädel“ zusammengezimmert, welches naheliegenderweise ein Brückenschlag zwischen Kabarett und Poetry Slam ergab. Slam-Texte, Politisches, Aktuelles, Gereimtes, Musikalisches und Improvisiertes – in diesem Umfeld ist es ihm am wohlsten!