Heinz Däpp hat während Jahrzehnten in verschiedenen Zeitungen, im Radio und in Büchern über den Ernst der Lage im Kanton Bern und in der Schweiz berichtet. Im «Schnappschuss», der von 1995 bis März 2010 allwöchentlich am Freitagabend um fünf vor sechs im Berner Regionaljournal von Schweizer Radio DRS1 zu hören war, parodierte Däpp, was ihm in der Politik und in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie auch im banalen Alltag als ungereimt erschien. Nun hat er die schönsten Perlen aus 16 Jahren «Schnappschuss» zu einem abendfüllenden Soloprogramm über Kaderli Hans-Ueli, a. Grossrat aufgereiht. Und bei jeder einzelnen glänzt Däpp als satirischer Gesellschaftskritiker mit einem feinen Gespür für Sprache und Witz.

Offizielle Webseite: www.heinzdäpp.ch


biografie


 


Kaderli Hans-Ueli, a. Grossrat

16 Jahre «Schnappschüss» von Heinz Däpp. Der beliebte Satiriker hat sich
zwar im März vom Radio verabschiedet – aber nicht von seinem Publikum.


Rösi hatte mit Scheidung gedroht, falls Hans-Ueli nochmals kandidiere. Deshalb ist jetzt Schluss. Und weil Kaderli nicht mehr darf, wollen auch Bölsterli, Chlütterli und Zigerli nicht mehr. Der bernische Grosse Rat verliert seine profiliertesten Mitglieder. Unter diesen Umständen kann auch Däpp nicht mehr
.
Versiert persiflierte Ungereimtheiten
Im «Schnappschuss», der von 1995 bis im März 2010 immer am Freitagabend um fünf vor sechs im Berner Regionaljournal von Schweizer Radio DRS1 zu hören war, hat Heinz Däpp über die parlamentarischen und ausserparlamentarischen An- und Absichten des menschlich-allzumenschlichen Grossrats und seiner vier hinterbänklerischen Freunde berichtet. Und wenn Hans-Ueli wieder mal das Ross am Schwanz aufzäumte, bis Rösi die Zügel in die Hand nahm, lag die Vermutung nahe, dass sich hinter der resoluten Grossratsgattin der Autor höchstpersönlich verbarg. In seinen Schnappschüssen persiflierte Däpp auch anderes, was ihm im politischen und gesellschaftlichen Getümmel und auch im banalen Alltag als ungereimt erschien. Prominente von Adolf Ogi bis Michelle Hunziker und von Marcel Ospel bis Doris Leuthard, aber auch Unbekannte wie Vreni Vögeli und Hatschi Halef Omar Ben Dromedar knipste er aus ungewohntem Blickwinkel.

Aus den rund 800 Schnappschüssen, die sich im Laufe der 16 Jahre angehäuft
haben, hat Heinz Däpp eine abendfüllende Auswahl getroffen. Himmelschreiendes aus der bernischen und schweizerischen Zeitgeschichte, aber auch Ironisches und Selbstironisches aus privaten Niederungen lässt er Revue passieren. Ein Ohrenschmaus!