Seit 2001 sind die beiden Schauspieler Rhaban Straumann (Olten) und Matthias Kunz (Bern) in unterschiedlichsten Zusammensetzungen unterwegs, seit 2006 als das Theaterduo Strohmann-Kauz. Mit der pechschwarzen Satire «Waidmannsheil!» (2010, Buch: Susanne Hinkelbein) packen sie das Publikum und sorgen für Furore in Kleintheatern, mit dem Büezer-High-Noon «ungerdüre» (2008, Text: Pedro Lenz) werden sie mit jedem verputzten Meter NEAT aktueller und mit ihren Mass geschneiderten Kurzproduktionen empfehlen sie sich für Galaabende, Vereins- und Firmenanlässe jeglicher Art. Strohmann-Kauz setzen auf Schauspiel und überraschen immer wieder aufs Neue. Kein Stück ist so wie das alte. Sie fordern Neugier und liefern Anspruch.
Neues Programm („Landfroue-Hydrant“) folgt per Ende Oktober 2012.
Offizielle Webseite:
www.strohmann-kauz.ch
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ungedüre | mit jedem verputzten Meter NEAT gewinnt das Stück unweigerlich an Aktualität „Es ist ein Stück über Schweiz und Schweizer, Untertunnelung und Unterwanderung. Es ist aber auch ein Stück über Sehnsucht, Freundschaft und Verrat, eine Theaterproduktion die sich in Zusammenspiel von Autor, Schauspielern und Regisseurin als Glücksgriff erweist.“ (Oltner Tagblatt, 29.4.08). „[...] weder Schenkelklopferparade noch intellektueller Kunstmurks. Es ist einfach unterhaltendes Theater mit Anspruch. Man dankt.“ (Blick 4.4.08). „Ds Erschte isch immer das wome macht. Und ds Zwöite isch das, wome nid macht. Und ds Dritte sy d’Usrede, wome sech säuber zrächt leit, für das wome gmacht het und für das wome sött mache und wome glych nid macht.“ Das Theaterstück „ungerdüre“ - von Pedro Lenz eigens für Strohmann-Kauz geschrieben - kommt unspektakulär jedoch nicht minder begeisternd daher. Packend, weil im Untergrund ein Krimi schwelt, und witzig, weil es sich um eine komplizierte Männerbeziehung dreht. Unverschnörkeltes Gegenwartstheater Das zweite Stück von Strohmann-Kauz ist gespickt mit absurden sowie ureigenen Dialogen des Neo-Oltner Schriftstellers Pedro Lenz und ebenso vielschichtig wie ihr erfolgreicher, kabarettistischer Erstling „Wasserschaden“. Die beiden Schauspieler Matthias Kunz und Rhaban Straumann zeigen mit „ungerdüre“ schlicht eine spannende Geschichte. Es ist starkes, unverschnörkeltes Gegenwartstheater. Die Inszenierung trägt die feinfühlige und präzise Handschrift der Regisseurin Priska Praxmarer. Der Musiker Werner Hasler bereichert das Stück mit einem diskreten, stimmungsvollen Klangbild. Strohmann-Kauz bieten packendes Schauspiel und sprengen den Weg frei zu einem tiefschürfenden Bergdrama. Unterirdische Landesumfahrung Schweiz Die beiden Tunnelbauer Role und Iseli graben sich durch das Schweizer Mittelland. Auf einer Grossbaustelle tief im Landesinnern sinnieren sie über den Tiefsinn ihrer Arbeit, über ihr Daseins und den Sinn einer Idee an und für sich. Sie durchleben die sonnigen Schattenseiten einer Freundschaft, das Licht am Ende des Tunnels erweist sich jedoch als trügerisch. In lakonischen Dialogen erzählt „ungerdüre“ von der Beziehung zweier Arbeitskollegen. Eine Geschichte geprägt von Umgang und Umfahrungen, Misstrauen und Aberglauben. Iseli und Role hantieren umständlich mit ihren Gefühlen, Selbsttäuschungen sind nicht weniger heftig als Sehnsüchte und die verdrängte Wahrheit wird nur langsam sichtbar. In der für den Schriftsteller Pedro Lenz typischen Sprache tritt mit einfachsten Worten der Kern der Figuren zu Tage. Es ist zum Tränen lachen. Trotz aller Mühsal verliert „ungerdüre“ nie den Humor und oszilliert zwischen Komik, Klaustrophobie, Krimi und Tragik. Kurz: Strohmann-Kauz präsentieren poetische Politsatire und bürgerliches Trauerspiel zugleich. Das Hörbuch zum Stück: Studioaufzeichnung Roman Wyss, double-u productions Olten. www.knapp-verlag.ch Spiel Matthias Kunz und Rhaban Straumann. Text Pedro Lenz. Regie Priska Praxmarer. Klangbild Werner Hasler. Requisiten Roger Weber. Technik Michael Grob o. Sandra Brändli. |














